FAQ: Häufig gestellte Fragen zu OpenClaw
Während ChatGPT hauptsächlich Texte generiert und Informationen liefert, ist OpenClaw ein KI-Agent. Das bedeutet, er kann aktiv handeln. Er hat Zugriff auf dein lokales Dateisystem, kann Befehle in deinem Terminal ausführen und den Webbrowser bedienen, um Aufgaben wie Buchungen oder Recherchen autonom abzuschließen.
Für die Nutzung im Alltag (via Telegram oder WhatsApp) sind keine Kenntnisse nötig. Die Einrichtung ist dank Docker-Containern und One-Click-Installern bei VPS-Anbietern deutlich einfacher geworden. Dennoch ist es aktuell noch ein Tool, das sich eher an Technik-Interessierte und Early Adopter richtet.
OpenClaw ist extrem flexibel. Du kannst deinen Assistenten über eine Vielzahl von Kanälen steuern, darunter WhatsApp, Telegram, Slack, Discord, Signal, iMessage und sogar Microsoft Teams.
Die Software selbst ist Open Source und kostenlos. Allerdings benötigst du für die „Intelligenz“ des Bots einen API-Key eines Sprachmodell-Anbieters (wie Anthropic Claude oder OpenAI). Hier fallen nutzungsabhängige Kosten an. Alternativ kannst du kostenlose, lokale Modelle nutzen, die jedoch eine sehr leistungsstarke Hardware (viel RAM/GPU) erfordern.
Da OpenClaw tiefgreifende Rechte auf deinem System hat, gibt es Risiken wie „Prompt Injection“. Es wird daher dringend empfohlen, den Agenten nicht auf dem privaten Hauptrechner, sondern in einer isolierten Umgebung auf einem VPS zu betreiben. So bleibt dein privates System geschützt, selbst wenn der Bot eine Fehlentscheidung trifft.
Ja, das ist einer der größten Vorteile. Da OpenClaw selbst gehostet wird, verlassen sensible Firmendaten nicht deine Infrastruktur (sofern du lokale Modelle oder Privacy-konforme APIs nutzt). Viele Firmen nutzen es bereits für automatisierte Code-Reviews oder als intelligenten First-Level-Support in Slack.

